Petersburger Hängung

Chaos mit System

Zurückgehend auf die Eremitage in Sankt Petersburg, einem der interessantesten Kunstmuseum der Welt, steht die Bezeichnung "Petersburger Hängung" für eine enge Reihung von Bildern, die mitunter bis unter die Decke angeordnet werden. Da man diese üppige Bilderanordnung im 18. Jahrhundert auch in vielen Salons als Ausdruck des Wohlstands verstand, wird sie mitunter auch als Salonhängung bezeichnet.
Heute geht es vielmehr um die Darstellung der Individualität und die richtige Kombination von Ordnung und Chaos – bei deren Betrachtung man sich lebendig fühlen kann und seine Erinnerungen in den Alltag einbindet. Bei dieser Art der Bilderpräsentation zählt nicht allein das einzelne Bild, sondern ihre Vielfalt und die Gelegenheit sie als Einheit darzustellen.

Tipps für eine Petersburger Hängung

Trotz der scheinbar willkürlichen Aufhängung werden Ruhe und Ordnung durch die Ähnlichkeit der Rahmen, gleichartigen Stil und Farbigkeit der Bilder und/oder Passepartouts hergestellt. Diese Hängung soll Spaß machen und eignet sich sehr gut für großflächige, hohe Wände, sodass sie jederzeit erweiterbar ist. Durch den individuellen Stil und ihre Kombinierbarkeit ist die "Petersburger Hängung" an keinen speziellen Wohnstil gebunden.

 

Für diese Art der Hängung sind 15er und 17er Bilderrahmen-Sets gut geeignet. Die Sets lassen sich individuell anordnen und jederzeit erweitern. Die mitgelieferten Schablonen erleichtern die richtige Anordnung und Anbringung.

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